Alle spectra-Artikel in chronologischer Reihenfolge

06.11.2019

Was sagt das Kind zu seiner Behandlung?

Kinder und Jugendliche. In der Schweiz wird die Stellung des Kindes bei einer medizinischen Behandlung wenig thematisiert. Doch das ­Gesundheitswesen entwickelt sich: Zusehends werden die Rechte von jungen Patientinnen und Patienten anerkannt. ­­­­Die wachsende Autonomie entspricht einer «medizinischen Vor-Volljährigkeit». Sie kommt beispielsweise am ­­­CHUV ­ in Lausanne schon zum Tragen. mehr

06.11.2019

«Nothing about us without us»

Betroffene. Im Rahmen der Massnahme «Selbstmanagement-Förderung bei nicht übertragbaren Krankheiten, Sucht und psychischen Erkrankungen» wurde ein Betroffenen-Angehörigen-Rat ins Leben gerufen, der die weitere Umsetzung begleiten wird. Ganz nach dem Motto «Nothing about us without us». mehr

06.11.2019

Betroffene einbeziehen: auf allen Ebenen

Gesetzesgrundlage. Der Einbezug von Betroffenen und Angehörigen ist eine wichtige Forderung, die auch das BAG unterstützt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um diesen Einbezug sicher­zustellen – vom direkten Austausch Fachperson–Patient (Mikroebene) bis zur politischen Ebene, wo zum Beispiel Inputs von Betroffenen bei der Erarbeitung von Gesetzesvorlagen gefragt sind (Makroebene). mehr

06.11.2019

«Es braucht eine Bereitschaft zur Öffnung»

Interview. Vorbei ist die Zeit, in der Ärzte alles besser wussten, stellen Martin Stucky und ­Daniel Scheidegger im gemeinsamen Gespräch fest. Vom vermehrten Einbezug von Betroffenen und Angehörigen profitieren nicht nur die Fachleute, sondern die ganze Gesellschaft. mehr

06.11.2019

Hilfe für suchtkranke Eltern

Sucht. Dank der Internetseite www.elternundsucht.ch sollen suchtkranke Eltern und ihre Familien die Suchter­krankung mit ihren Auswirkungen besser verstehen, von Erfahrungen anderer profitieren und Unterstützung holen. Damit ­­das gelingt, haben insgesamt neun Betroffene bei der Erarbeitung mitgeholfen. mehr

06.11.2019

Verständliche Gesundheitsinformationen – dank Einbezug von Betroffenen

Leseschwierigkeiten. Verständliche Gesundheitsinformationen sind entscheidend, um sich gesund zu ver­­­halten und um sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden. Erst Informationen, die verstanden werden, ermöglichen ein eigenverantwortliches Entscheiden und Handeln. Eine leicht ­verständliche Sprache ist vor allem für Personen mit niedrigem Bildungsniveau und geringen Kenntnissen der ortsüblichen Sprachen wichtig. mehr

06.11.2019

Freiwilligenarbeit: eine tragende Säule der Palliative Care

Betreuung und Pflege. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird die Be­treuung und Pflege kranker Familienmitglieder durch ­Angehörige künftig noch wichtiger. Mit ihrer Arbeit können Freiwillige das professionelle Angebot ergänzen – und ­insbesondere auch betreuende Angehörige unterstützen und entlasten. mehr

06.11.2019

«Wir machen sehr positive Erfahrungen»

Interview. 5 Fragen an Denise Schwegler von der Fachstelle zur Prävention von Mädchenbeschneidungen bei der Caritas Schweiz. Die Fachstelle betreut und begleitet Schlüsselpersonen aus der Diaspora, sogenannte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Gemeinsam führen sie Sensibilisierungsanlässe und Beratungsgespräche durch. So tragen sie dazu bei, gefährdete Mädchen und Frauen vor der Genitalbeschneidung zu schützen. mehr

06.11.2019

Widersprüchliche Informationen aufgrund fehlender Koordination

Forschung. Die Ärztin sagt «A», der Apotheker «B» und die Pflege­fachperson sagt «C». Wenn sich Gesundheitsfachpersonen widersprechen, sind Kranke verunsichert. Zwei Forschungsprojekte des Förderprogramms «Interprofessionalität im Gesundheitswesen» untersuchen, wie sich die Zu­sammenarbeit patientenzentriert weiterentwickeln lässt. mehr

06.11.2019

Nach Suizid: den Hinterbliebenen eine Stimme geben

Suizid. Eine Wanderausstellung mit dem Titel «Suizid – und dann?» sensibilisiert für die Trauerarbeit der Hinterbliebenen nach einem Suizid. Betroffene wurden in die Erarbeitung der Ausstellung einbezogen. mehr